Coole Tipps gegen Affenhitze!

10.07.2015 - Meike von Lojewski / Madrid und Barcelona für Deutsche 

Eine Hitzewelle geht derzeit über Spanien und sorgt dafür, dass das Thermometer vielerorts über 40 Grad steigt. Müdigkeit, Trägheit und auch Appetitlosigkeit sind bei vielen Menschen die Folgen und vor allem Risikogruppen wie Kinder sowie alte und kranke Personen leiden unter den unglaublichen Temperaturen. Was kann man tun, um sich zu schützen, und was hilft, wenn der Kreislauf dennoch schlapp macht?

Das richtige Essen und Trinken tragen wesentlich zum Wohlbefinden bei Hitze bei. Speisen sollten unbedingt leicht sein. Schwer verdauliche, fettreiche oder üppige Mahlzeiten liegen schwer im Magen und belasten den Kreislauf zusätzlich. Bekömmlicher sind deshalb Salat oder Obst statt üppiger Braten. Wichtig ist auch, viel zu trinken! Normalerweise braucht der Körper etwa zwei Liter Flüssigkeit pro Tag; an heissen Tagen können es aber durchaus drei bis vier Liter Wasser, Tee oder ähnliches sein. Getränke sollten nicht zu kalt sein, da dies für den Körper eine zusätzliche Belastung bedeutet. Zimmertemperatur ist empfehlenswert. Alkohol sollte man meiden, dieser führt zu zusätzlichem Wasserverlust.

Wer sich mit einer eiskalten Dusche abkühlen will, sollte aufpassen. Durch den extremen Kältereiz kommt es zur Verengung der Herzkranzgefässe, was nicht nur für herzkranke Menschen negative Folgen haben kann. Es gilt also, seinen Körper langsam abzukühlen: Erst die Hände und Unterarme, Füsse und Beine, bis man schlussendlich ganz unter der eisigen Dusche steht.

Um tagsüber im Büro oder zu Hause einen Raum auf angenehmen Temperaturen zu halten, reicht es oft schon, die Jalousien herunterzulassen und Vorhänge und Fenster geschlossen zu halten. Am besten lüftet man morgens und abends die Wohnung gut durch, um vor allem auch für einen angenehmen Schlaf zu sorgen.

Wer auch bei Hitze nicht auf Sport verzichten will, sollte seine Betätigungen auf die frühen Vormittags- oder Abendstunden verlegen. Sport in der prallen Sonne belastet den Kreislauf, denn jede körperliche Anstrengung erhöht den Energieumsatz und damit die Körperwärme, die der Körper an die Umgebung abgeben muss. Da bei hohen Temperaturen oftmals die Ozonwerte steigen, müssen vor allem auch Menschen, die empfindlich auf Ozon reagieren, vorsichtig mit Sport sein. Sie leiden häufig unter Schleimhautreizungen, Atemwegsbeschwerden und Kopfschmerzen.

Bleiben Sie also cool! Wer sich gegen die herrschende Hitze mit vernünftigen Massnahmen “wehrt”, kann den Sommer mit all seinen schönen Seiten sicher sorglos geniessen!

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