SPENDENAUFRUF: Die Jahrhundertflut  - Die Diakonie Katastrophenhilfe bitte um Spenden für die Betroffenen

12.06.2013 - Barcelona für Deutsche 

Die Flut ist für uns weit weg. Vielleicht hören wir von Freunden und Verwandten, die von der Flut betroffen sind.

Die Angst vor der Jahrhundertflut geht um, in Deutschland, Tschechien und Österreich. Eine zivilisierte Gesellschaft zeigt sich auch immer am Maß ihrer Fähigkeit zur Solidarität. Deshalb unterstützen wir die Diakonie Katastrophenhilfe, die zu Spenden aufruft.

Die Lage in Süd- und Ostdeutschland ist weiterhin angespannt: Vielerorts herrscht Katastrophenalarm. In der Drei-Flüsse-Stadt Passau stieg der Donaupegel auf mehr als zwölf Meter. Normalerweise werden hier nur fünf Meter gemessen. Längst spricht man vom höchsten Wasserstand seit dem Mittelalter. Inn und Donau transportieren gewaltige Wassermassen an Passau vorbei – und inzwischen auch quer durch die Altstadt hindurch.

Mit großer Sorge beobachtet die Diakonie Katastrophenhilfe die Entwicklung in den Hochwassergebieten. „Viele Familien in Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt sehen ihre Existenz bedroht", erklärt Pfarrerin Cornelia Füllkrug-Weitzel, Präsidentin der Diakonie Katastrophenhilfe. "In dieser schwierigen Situation wollen wir den Menschen beistehen. Wir rufen zu Fürbitten und zu Spenden auf!"

Bereits bei den Flutkatastrophen in den Jahren 2002, 2006 und 2010 hat das evangelische Hilfswerk mit seinen regionalen Strukturen vor Ort schnelle Soforthilfe geleistet und Wiederaufbaumaßnahmen in Ostdeutschland, Tschechien, Polen und Österreich umgesetzt.


Die Diakonie Katastrophenhilfe bittet um Spenden für die Betroffenen des Hochwassers unter dem Stichwort: „Fluthilfe Deutschland“.


Diakonie Katastrophenhilfe: Konto 502 502, Evangelische Darlehensgenossenschaft, BLZ 2106 0237 oder online:

www.diakonie-katastrophenhilfe.de

Caritas international: Konto 202, Bank für Sozialwirtschaft Karlsruhe,
BLZ 660 205 00 oder

www.caritas-international.de
www.diakonie-katastrophenhilfe.de

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